SEO mit Strategie

Kunden informieren sich im Internet eingehend über Angebote, bevor sie eine Kaufentscheidung fällen. Als offizieller Google Partner bieten wir Ihnen eine langfristige und individuelle Online Vermarktung Ihrer Dienstleistungen und Produkte.

Unser Anspruch ist es Ihnen in Ihrer Branche zu einer Google Top-Sichtbarkeit zu verhelfen. Damit wir uns nicht selbst konkurrenzieren, nehmen wir pro Branche nur einen Kunden an.

Unser Angebot

Wir führen und begleiten Sie persönlich bei der Erhöhung Ihrer organischen Sichtbarkeit und Reichweite im Web.

Die Frequenz von Änderungen im Bereich der Suchmaschinen nimmt laufend zu. Die Komplexität erhöht sich und die Konkurrenz bleibt am Ball. Als Google Partner sind wir nahe am Markt, an den Algorithmus-Updates und deren Auswirkungen auf Ihr Geschäft.

"SEO will only get harder!"

Matt Cutts, Google Search Quality Team

Mit langjähriger Erfahrung und Know-How aus den unterschiedlichsten Branchen, bieten wir Ihnen einen Ansatz der messbaren Erfolg bringt:

SEO als Prozess

Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung muss langfristig ausgelegt sein und als Prozess gelebt werden. Dabei ist es wichtig Ihr Angebot genau zu verstehen, Ihre Marketingstrategie zu kennen und Ihre Zielgruppe zu durchleuchten.

Mit unserem methodischen Vorgehen etablieren wir gemeinsam mit Ihnen eine Strategie die auf unserem bewährten Standard basiert. Wird SEO als Prozess gelebt, führen wir Sie durch wiederkehrende Perioden von Messung, Auswertung, Massnahmen und Optimierungen. So lässt sich Ihr Google Ranking steigern, Ihre Webseite in der Breite sowie in der Tiefe erweitern, und Ihre Marke und Ihr Angebot schärfen.

In diesem Prozess setzen wir auf Tools die in der SEO-Industrie zu den Besten gehören. Sie helfen uns zu verstehen wie sich Ihre Sichtbarkeit entwickelt, wo verborgene Chancen liegen, wie sich Ihre Konkurrenten bewegen und was bei einem Abfallen oder Ansteigen Ihrer Reichweite zu tun ist.

SEO als Projekt

Die Alternative zum prozeduralen SEO ist ein Sparring-Partner auf Zeit. Wir helfen Ihnen dabei Ihre bestehende Strategie zu hinterfragen, Ihren aktuellen Stand zu beurteilen, und Sie mit etablierten SEO Best Practices zu unterstützen.

SEO wird häufig dann «als Projekt» betrieben wenn ein Website-Relaunch in Planung ist, wenn ein Ranking-Absturz vorgefallen ist oder wenn «frischer Wind» gefragt ist. Selbstverständlich kann eine projektbasierte SEO-Begleitung auch in eine langfristige Unterstützung übergehen, bei der wir SEO als Prozess bei Ihnen ein- und durchführen.

Unsere Strategie

Um langfristig gute und robuste Positionen in den organischen Suchergebnissen erreichen zu können, benötigt eine Webseite eine überdurchschnittlich gute Performance in verschiedenen Bereichen.

Wichtig zu verstehen: Die Google Suchergebnisse bilden zusammen einen Index. Da der Umfang der angezeigten Resultate nicht wächst, bedeutet ein Ranking-Gewinn einer Webseite immer auch einen Ranking-Verlust einer anderen Webseite.

Daraus ergibt sich, dass Ihre Webseite besser auf die Suchintention der Zielgruppe passen muss, als die Webseite Ihrer Konkurrenz. Dieses Ziel gilt es mit einer geeigneten Strategie zu erreichen.

Inhaltsverzeichnis

Planung

Auf die Frage, wie SEO korrekt «umgesetzt» werden soll gibt es aufgrund der Komplexität des Themas viele Antworten. Auch wenn jeder Fall individuell ist, hilft ein solides Rahmenwerk bei der Orientierung:


Software Evaluierung

Die Auswahl einer geeigneten Web-Software (z.B. django CMS) zur Umsetzung einer Webseite, eines Online-Shops oder eines Blogs ist gross. Hier spielen - losgelöst von SEO - viele Faktoren eine Rolle (Funktionalität, Integration, Zukunftssicherheit, Kosten, etc). Aus SEO-Sicht lässt sich dennoch grundsätzlich sagen:

Ist der uneingeschränkte Zugriff auf den Quell-Code und auf den Web-Server (Hosting) gegeben, so steigt die Flexibilität bezüglich technischen, strukturellen und inhaltlichen SEO-Anpassungen enorm.


Domain und Internationalisierung

Falls nicht bereits klar ist welche Domain für ein Projekt verwendet werden soll, stehen zwei Optionen zur Verfügung:


1. Markendomain

Eine Markendomain zeichnet sich dadurch aus, dass sie das Themengebiet bzw. die Suchbegriffe nicht beinhaltet. Sie ist ein Fantasiebegriff und generisch einsetzbar. Beispiele: google.com, galaxus.ch oder apple.com.


2. Exact-Matching-Domain (EMD)

Eine EMD beinhaltet den / die Suchbegriff(e) im Namen. Seit 2012 erhalten diese Domains keinen Extra-Bonus mehr von Google. Trotzdem kann eine EMD Sinn machen, wenn sie besonders einprägend oder passend ist. Zudem sind die meisten guten EMDs heute bereits vergeben. Beispiele: hosentraeger.ch, malerbasel.ch oder handyshop.ch.


Im besten Fall sind noch alle relevanten Top-Level- bzw. Länder-Domains verfügbar (.com, .de, .ch, etc). Der Einsatz der «richtigen» Domain ist auch davon abhängig, ob ein Angebot national oder international beworben werden muss. Soll eine Webseite auf mehrere Länder ausgerichtet sein, empfiehlt es sich die Domain .com inkl. dem jeweiligen Länderverzeichnis zu verwenden. Beispiel: .com/de, .com/en, etc. Die zur Sprache gehörende Länder-Domain (.de) muss mittels Umleitung (301-Redirect) auf .com/de weiterleiten. Gibt es für dieselbe Sprache unterschiedliche regionale Inhalte, kann eine Regionalisierung verwendet werden (z.B. .com/de-ch).

Mehrsprachige Angebote müssen im Allgemeinen spezifische SEO Best Practices berücksichtigen. Dazu gehören z.B. auch href-lang Tags, welche Google mitteilen welche unterschiedlichen Sprachversionen für eine Seite / URL existieren. Es ist zwingend, dass die Software die Internationalisierung korrekt abwickelt (Language-Middleware, korrekte Sprach-Umleitungen, Fallbacks, etc).

Hinweis: Bei der Verwendung einer bestehenden Domain ist auch deren bisheriges Angebot und das «innere Vertrauen» in diese Domain relevant. Eine Domain die bisher Spam-Inhalte beherbergt hat und mit Google Penalties belegt wurde, ist keine gute Wahl. Auch das Alter einer Domain bildet Vertrauen (je älter desto besser).


Hosting

Aus der Sicht von Google ist die Art des Betriebs der Webseite grundsätzlich nicht relevant. Zentral ist die möglichst rasche Auslieferung der Inhalte, wobei ein bestimmender Faktor dabei durchaus der Server-Standort sein kann: Je näher der Server geographisch an «seinem Markt» ist, um so kürzer sind technisch bedingte Verzögerungen (z.B. Netzwerk).

Weiterhin ist beim Hosting darauf zu achten, dass ein möglichst uneingeschränkter Zugriff stattfinden kann (d.h. SSH). So ist gewährleistet, dass auch technische SEO-Anpassungen - bspw. am Web-Server - vorgenommen werden können. Bei einem günstigen Massenhoster ist das in der Regel leider nicht der Fall.

Themen

Im Zentrum der Google-Sichtbarkeit stehen die Suchbegriffe (Keywords) bzw. Themen (Keyword-Cluster) nach denen Ihre Kunden suchen. Das Ziel ist es bezüglich den «richtigen» Suchbegriffen eine höhere Sichtbarkeit im Vergleich zur Konkurrenz zu generieren. Das ist der Kern von SEO.


Suchintention der Kunden

Google versucht durch maschinelles Lernen die eigentliche Absicht hinter einer Suche zu verstehen und optimale Ergebnisse zu liefern. Die Intention wird aus verschiedenen Faktoren wie dem Suchbegriff, dem Aufenthaltsort, dem Profil des Suchenden und weiteren Eigenschaften hergeleitet.

Im Allgemeinen unterscheiden wir drei Arten von Suchabsichten:


1. Navigationale Suche

Es handelt sich hierbei um Suchbegriffe die zur Navigation genutzt werden. z.B. die Suche nach «zalando».


2. Informative Suche

Die Informationsbeschaffung steht hierbei im Vordergrund. Der Anwender sucht die Antwort auf eine Frage, eine Anleitung, Erklärungen, Meinungen, Tipps, etc. Diese Art der Suche ist stark von einem Thema geprägt. z.B. die Suche nach «schuhe pflegen».


3. Transaktionale Suche

Bei dieser Art der Suche möchte der Kunde etwas kaufen, bzw. eine kommerzielle Transaktion (Geld gegen Ware) durchführen. z.B. die Suche nach «schuhe kaufen».


An der Präsentation der Suchergebnisse durch Google lässt sich der Unterschied erkennen: Gewisse Begriffe lösen z.B. Werbeanzeigen (Google Ads) aus. Bei anderen Suchbegriffen werden Geschäfte in der Umgebung vorgeschlagen, oder die Antwort auf eine Frage als Snippet angezeigt.

Google will dem Suchenden das für ihn bestmögliche Ergebnis liefern. Dieser Grundgedanke ist in der weiteren Planung und späteren Umsetzung von SEO zentral.

Nun ist es wichtig die beschriebenen Kategorien auf das eigene Angebot zu beziehen: Vor allem transaktionale Begriffe sind interessant, da sie naturgemäss nahe am Umsatz liegen. Aber auch informative Begriffe können über die Vermittlung von Wissen im entsprechenden Themengebiet indirekt zu Umsatz führen. Zudem fördert diese Art von Inhalt die Qualität einer Webseite nachhaltig: Es wird Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit hergestellt, was für Google (und den Besucher) je länger um so wichtiger wird. Dazu später mehr.

Tipp: Aus strategischer Sicht ist es wichtig möglichst umfassende Informationen aus dem betroffenen Unternehmen einzuholen. Der Blickwinkel von Geschäftsleitung, Verkaufsmitarbeiter, Produktverantwortlichen, Customer Service Agents, etc. hilft die Themenbereiche zu verstehen, und ein tieferes Verständnis zwischen dem Angebot des Unternehmens und der Suchabsicht herzustellen.


Verwendete Suchbegriffe

Nachdem geklärt wurde welche Suchabsichten bedient werden sollen und mit welchen Themen sich das Unternehmen beschäftigt, geht es darum die konkreten Suchbegriffe zu erarbeiten. Wichtig dabei: Google arbeitet mit «Keyword-Clustern». Unser Ziel ist es also unter Einbezug der richtigen Suchbegriffen ein Thema ganzheitlich (holistisch) abzudecken, nicht bloss die Haupt-Keywords mehrfach zu wiederholen.

"Search Engine Ranking does not work like baking cookies: There is no overall recipe or a right number for something like a good Keyword Density. Too much can be seen as Keyword Stuffing and might be harmful."

Matt Cutts, Google Search Quality Team

Die Begriffe werden strategisch weiter unterteilt, um ein Vorgehen zur späteren Umsetzung von Inhalten zu entwickeln. Dabei fokussieren wir zuerst auf jene Keywords für die ein gutes Google-Ranking greifbar(er) ist.

Die Einteilung erfolgt auch hier wieder in drei Kategorien:


1. Long-Tail

Diese Suchbegriffe bestehen immer aus mehreren Wörtern und sind somit in ihrer Natur spezifisch. Diese Keyword-Kombinationen weisen im Einzelnen ein geringeres Suchvolumen auf. Allerdings existieren aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten auch mehr Suchbegriffe zum Thema insgesamt. Somit ist auch die Konkurrenz pro Suchbegriff kleiner.

Beispiele:

Sony Kopfhörer WH-1000XM3
(Hersteller + Kategorie + Modell)

Schuhe aus schwarzem Glattleder pflegen
(spezifische Themensuche)


2. Mid-Tail

Der Ausbau zu Kategorien & Unterkategorien stellt den «mittleren» Bereich der Suchbegriffe dar: Nicht ganz so spezifisch, aber auch noch nicht zu allgemein. Auf diese Art von Keywords wird der Fokus gelegt, nachdem für die Long-Tail Begriffe bereits ein Ranking erzielt werden kann.

Beispiele:

Drahtlose Kopfhörer für Kinder
(Kategorie + Unterkategorie)

Schuhe aus Leder pflegen
(semi-spezifische Themensuche)


3. Short-Tail

Hier sind die Suchbegriffe der Hauptkategorie einzuordnen. Die Keywords sind kurz, meist unspezifisch und bestehen aus wenigen bzw. einzelnen Wörtern. Das Suchvolumen ist zwar gross, aber die Intention nicht eindeutig. Der Umfang an Kombinationen ist gering und die Konkurrenz gross.

Beispiele:

Schuhe kaufen
(Kategorie, transaktionale Absicht)

Suchmaschinenoptimierung
(Thema, informative Suche)


Das Resultat dieser Arbeit ist eine Keyword-Masterliste die nach Thema / Cluster (z.B. Schuhe) und Art (z.B. Long-Tail) gegliedert wird. Sie ist kein «heiliger Gral» sondern eine «Good-to-go» Recherche für den Start in die Umsetzung.

Die Liste wird anschliessend gegen die bereits bestehenden Top-Rankings (der Konkurrenz) geprüft, um weitere Keywords, Alternativen und Verfeinerungen zu identifizieren. Auch Google selbst stellt Informationen darüber zur Verfügung wie Anwender Begriffe bei der Suche kombinieren ( Google Suggest). Dadurch lassen sich relevante Erweiterungen (z.B. vom Mid- zum Long-Tail) für die eigene Strategie ableiten.

Beispiel: Bei der Suche nach «drahtlose Kopfhörer» schlägt Google den alternativen Begriff «kabellose Kopfhörer» vor. Diese Kombination findet ebenfalls Einzug in unsere Masterliste. Weitere Tools wie der Google Keyword Planner und SISTRIX können aus den eigenen Recherchen zusätzliche Ideen und Chancen aufzeigen.

Wird SEO als Prozess im Unternehmen gelebt, wächst dieses Wissen über die eigene Webseite in Bezug auf die «richtigen» Keywords mit jedem Zyklus an (Messung, Auswertung, Massnahmen, Optimierung).


Suchvolumen für Begriffe

Die Identifikation der Suchabsicht und die «richtigen» Keywords bilden den qualitativen Teil der Strategie ab. Wichtig ist hingegen auch die Quantität, also das vorhandene Volumen für diese Suchbegriffe in einem spezifischen Markt (z.B. Schweiz).

Der Keyword Planner von Google kann Voraussagen bezüglich der Anzahl Anfragen für einen Begriff machen. Dieser hilft uns zusätzlich auf die «wichtigsten» Keywords zu fokussieren. Meistens ist die Konkurrenz für Suchen mit hohem Volumen zwar grösser, allerdings steigt unser Besucherstrom bei einer entwickelten Sichtbarkeit auch überproportional an.

Technologische Grundlagen

Die ideale technologische Grundlage zur Umsetzung einer SEO-Strategie ist fundamental. Sie bildet die Basis für eine effiziente und effektive Indexierung seitens Google. Die besten nutzerzentrierten Inhalte können sich nicht entfalten, wenn ein technischer Hemmschuh besteht: Die investierten Ressourcen verpuffen regelrecht.

Um eine Webseite auf ein solides Fundament zu stellen orientieren wir uns an den Best Practices. Mit Tools wie Google PageSpeed Insights, Lighthouse und TestMySite lässt sich deren Erfüllung überprüfen.

Eine nicht abschliessende Liste wichtiger technischer Aspekte findet sich nachfolgend. Auf die detailierte Erklärung der Hintergründe verzichten wir.

  • Rasche Seitenladezeit (unter 2 Sekunden)
  • Mobile-Optimierung (z.B. mit einem Responsive Design)
  • Dynamische XML Sitemap
  • Robots.txt
  • HTTPS Verschlüsselung / SSL
  • Korrekte Umleitungen (via Status 301: HTTPS / WWW)
  • Canonical-Tags und NOINDEX Definitionen (z.B. bei Thin Content, Shop-Kategorien u.v.m.)
  • HREF-Lang Tags bei internationalisierten Webseiten (Region / Sprache)
  • Kurze Antwortzeiten des Servers (Caching von Inhalten)
  • Serverseitig komprimierte Datenübertragung (z.B. GZIP)
  • Thumbnailing von Bildern (oder srcset, und / oder Lazy-Loading)
  • Browser-seitiges Caching statischer Medien (wie JS, CSS, Fonts, etc)
  • Konkatenierung und Minifizierung von JavaScript und CSS (und HTML)
  • Optimierte Usability / keine Fehler oder Dead-Ends
  • Inhaltsverwaltungssystem (CMS) mit SEO Funktionen (z.B. SEO-freundliche URL, Seitentitel- und Beschreibung)
  • Sinnvolles und korrekt eingestelltes Tracking (Google Analytics inkl. E-Commerce, Google Search Console, SISTRIX)


Der Google-Crawler

Dem Crawler der die Webseite besucht und den Verlinkungen folgt, steht eine begrenzte Besuchszeit- und Tiefe zur Verfügung.

Im Idealfall werden alle Seiten gecrawled und weiter in den Indexierungsprozess überführt. Bei langsamen oder fehlerhaften Seiten verlässt der Crawler die Webseite allerdings verfrüht, und kehrt erst nach einigen Tagen oder Wochen zurück.

Das gilt es zu verhindern, und der Crawler-Software alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

Faktoren die das «Crawl-Budget» negativ beeinflussen:

  • Seiten ohne Mehrwert / «Thin Content»
  • Doppelte Inhalte unter verschiedenen URLs / «Duplicate Content»
  • Nicht gefundene Seiten (Soft-404 oder 404)
  • Facettierte Navigation (eigene Seite pro «Produkteigenschaft», pro «Katalogseite», pro «Suchseite», etc.)
  • Seiten mit Sitzungsvariablen (/produkt?id=983753873)

Strukturierung und On-Page Optimierungen

Die On-Page Optimierung baut auf dem technologischen Fundament auf. Auch dieser Bereich kennt Best Practices deren Befolgen beim Aufbau der Seiten wichtig ist. Die Suchmaschine und der Besucher müssen sich auf Anhieb zurecht finden können.

Eine nicht abschliessende Liste wichtiger On-Page Aspekte findet sich nachfolgend.

  • Einsatz sprechender URLs (Seed-Keywords)
  • Seitentitel und -Beschreibung (Seed-Keywords)
  • Sinnvoll strukturierte und zugängliche Navigation
  • Flache Hierarchien
  • Priorisierung von Seiten / Inhalten / Themen
  • Breadcrumb-Navigation
  • Korrekte Titel-Strukturierung (h1 > h2 > h3, etc)
  • Alternative Bildbeschreibung
  • Interne Verlinkung, dosiert und nur wo sinnvoll (mit beschreibenden Ankertexten)
  • Externe Verlinkung wo sinnvoll (nur zu reputablen Webseiten)


Themenseiten

Wenn es um die Strukturierung und Verlinkung der Inhalte geht, sind Themenseiten oft der perfekte Einstieg. Sie beinhalten eine redaktionelle Aufarbeitung eines Themas, das sich klar an der Suchintention (Keyword-Cluster) orientiert.

Diese Themen sind so wichtig, dass wir davon ausgehen wollen, dass sich ein Besucher zuerst damit befassen sollte. So wird Mehrwert geschaffen, der darauf abzielt zu beraten und die eigene E-A-T (Expertise, Autorität, Trust) zu stärken.

Ein potentieller Käufer neuer Kopfhörer möchte nicht primär alle Sony Produkte sehen, sondern sich zuerst mit den Aspekten der unterschiedlichen Produkte auseinander setzen. Also Informationen rund um Einsatzbereich, Tragekomfort, Klangqualität, etc. Auch Bewertungen, Testberichte, White Papers, Success Stories und vieles mehr gehören dazu.

Themenseiten bilden also die Kerninhalte ab, und verlinken ihrerseits weiter auf z.B. Shop-Kategorieseiten (oder ein Angebot). Sie schaffen dadurch eine wichtige (beratende) Verkaufsebene, sind aber aufgrund ihrer Inhalte auch stark rankingrelevant.

Verlinkt werden Seiten generell nur im richtigen Kontext (also nicht alles mit allem). So entsteht eine Pyramidenstruktur (oben spitz, unten breit) mit den wichtigsten Seiten zuoberst: Jede Seite vererbt dabei ihre «Kraft» den verlinkten Seiten weiter. Wir können also steuern welche Bereiche der Webseite für Google (und den Besucher) wichtig und als solche erkannt sein sollen.

Inhalte und Mehrwert

Die Inhalte einer Webseite sind das «Herzstück». Sie bauen auf einer sauberen technologischen Grundlage, sowie sinnvollen On-Page Massnahmen auf. Sie sind zudem das direkte Resultat aus dem Verständnis der Suchintention, gebaut aus den richtigen Keywords (Masterliste).

Gute Inhalte zu schreiben bedeutet auch eine solide didaktische Grundlage zu nutzen. Hierfür sollten nicht nur Text sondern auch Bilder (Einzelbilder, Galerien, Carousels, etc), Videos, Tabellen, Downloads, Zitate, etc. eingesetzt werden.

Inhalte sollen hilfreich sein und nie für Suchmaschinen geschrieben werden. Sie müssen immer den Besucher und dessen Absicht im Fokus halten. Wird dieses Ziel erreicht, erzeugen Nutzer positive Signale (Verweildauer, Absprungrate, etc.) und Suchmaschinen werden mit einer hohen Sichtbarkeit (da Relevanz) reagieren.

Selbstverständlich halten wir uns bei der Erstellung von Inhalten an unsere Keyword-Masterliste, und versuchen die darin priorisierten Keywords zu verarbeiten. Dennoch dienen uns diese Begriffe lediglich dazu eine passende Terminologie anzuwenden. Die Inhalte müssen zwingend die eigentliche Suchintention abdecken!

Bezüglich dem Umfang von redaktionellen Inhalten gibt es keine Mindestanforderungen. Je nach Thema und Detailtiefe ist mehr oder weniger Inhalt gefragt. Es stellt sich stets die Frage nach dem effektiven Mehrwert für den Besucher. Wichtig ist es «Thin Content» zu vermeiden: Seiten ohne «Fleisch am Knochen» dürfen gar nicht erst erstellt werden. Hier überzeugt Qualität vor Quantität.

Hilfreiche Inhalte sind z.B.

  • Redaktionelle Informationen zu Themen (in denen sich der Anbeiter besonders auskennt)
  • Persönliche und unternehmerische Informationen
  • (Experten-)Meinungen zu Themen
  • Produkte oder Dienstleistungen
  • Interaktion mit den Besuchern
  • News aus einer Branche
  • Success Stories von Kunden

Die Inhalte müssen einzigartig sein und sich in allen Belangen von jener der Konkurrenz abheben. Selbstverständlich ist es aber gleichzeitig notwendig bei der Keyword-Recherche zu prüfen wie es andere Webseiten schaffen Google von sich zu überzeugen.


Die Google «Search Quality Evaluator Guidelines»

Welche Inhalte Google nun als «qualitativ gut» bezeichnet wird klar wenn man die Guidelines der Search Quality Evaluators liest. Dieses 160+ seitige Dokument dient den Google Quality-Ratern als Grundlage, um «gut» von «schlecht» zu unterscheiden.

Ein Quality-Rater ist ein - den typischen Nutzer repräsentierenden - Google-Mitarbeiter der aufgrund eines vorgegebenen Suchbegriffs die Qualität einer Webseite anhand von Kriterien bestimmt (auf dem Smartphone!). Das Resultat daraus fliesst nicht direkt in das Ranking der geprüften Webseite, sondern dient dazu den Algorithmus von Google bzgl. dessen eigener Klassifizierung zu überprüfen und zu optimieren. Es ist somit Teil des «Machine Learnings» von Google.

Die Richtlinien der SQEG bilden die Grundlage der modernen Suchmaschinenoptimierung.

«Sind Webseiten nur dazu da, Geld zu verdienen, ohne hilfreich für ihre Nutzer zu sein, dann sollten diese Webseiten das geringste Rating erhalten.»

Search Quality Evaluator Guidelines, Google

Um die Inhalte und Qualität einer Webseite zu überprüfen, werden folgende Fragen gestellt - die man sich zum eigenen Inhalt ebenfalls laufend stellen sollte:

  • Bietet der Inhalt einzigartige Informationen, Berichte oder Analysen?
  • Bietet der Inhalt eine substantielle, komplette und verständliche Behandlung des Themas?
  • Bietet der Inhalt einen soliden Mehrwert, der nicht sowieso erkennbar gewesen wäre?
  • Falls der Inhalt von Drittquellen ableitet, bietet er mehr als einfaches Copy-Paste, sondern zusätzliche Informationen?
  • Beinhalten der Seitentitel und die Überschriften sinnvolle Aussagen zum eigentlichen Thema?
  • Vermeiden es die Seitentitel / Überschriften absichtlich Aufmerksamkeit zu erregen?
  • Würden Sie diese Seite selbst als Favorit abspeichern, teilen oder weiterempfehlen?
  • Würden Sie die Inhalte dieser Seite auch in einem Magazin oder einem Buch erwarten?

Fragen zur Expertise der Inhalte:

  • Vertrauen Sie den Inhalten dieser Webseite, indem darin verwendete Quellen verlinkt und Hintergrundinformationen zum Autor und dessen Expertise angeboten werden?
  • Wenn Sie sich im Internet über den Autor bzw. das Unternehmen informieren, erhalten Sie dann den Eindruck, dass diese vertrauenswürdig und als Experten in diesem Themengebiet anerkannt werden?
  • Wurde der Inhalt durch einen bewiesenen Experten auf diesem Gebiet verfasst?
  • Ist der Inhalt frei von einfach prüfbaren faktischen Fehlern?
  • Würden Sie diesem Unternehmen und dessen Inhalten vertrauen, wenn es um Ihr Geld oder Ihre Gesundheit ginge?

Fragen zur Präsentation und Produktion der Inhalte:

  • Ist der Inhalt frei von stylistischen und grammatikalischen Fehlern?
  • Wurde der Inhalt sauber und strukturiert verfasst, oder wirkt er unsorgfältig?
  • Handelt es sich beim Inhalt möglicherweise um eine ausgelagerte Massenproduktion?
  • Beinhaltet der Inhalt zu viel Werbung, die vom Hauptinhalt ablenkt?
  • Werden alle Inhalte fehlerfrei auf Mobilgeräten dargestellt, und können von dort problemlos konsumiert werden?

Fragen zum Konkurrenzvergleich:

  • Bietet der Inhalt einen robusten Mehrwert gegenüber anderen Webseite aus derselben Branche?
  • Zielt der Inhalt effektiv auf das Bedürfnis der Besucher ab, oder wurde er nur verfasst, um in Suchmaschinen möglicherweise gut zu ranken?


Qualität der Seitenbereiche

Der Quality-Rater unterteilt eine Seite in drei Teile und bewertet diese bzgl. ihrer Qualität:

  • Hauptinhalt: Ist eine klare Zweckerfüllung bzgl. der Suchintention gegeben?
  • Nebeninhalt: Wird eine optimale User-Experience geboten? (Navigation, Call-To-Actions, etc)
  • Werbung: Lenken Anzeigen, Spendenaufrufe, Affiliate-Links, etc. zu stark ab?

Dabei wird die Qualität anhand des EAT-Grundsatzes überprüft:

  • Expertise: Bietet der Inhalt ein hohes Mass an Expertenwissen?
  • Autorität: Ist der Anbieter ein etablierter Meinungsführer?
  • Vertrauenswürdigkeit (Trustworthiness): Kann man dem Inhalt vertrauen?

Zudem recherchiert der Quality-Rater im Internet zur Reputation der Webseite / Inhalte, zu den Autoren und zum Unternehmen selbst (Bewertungen, Expertenquellen, Reviews, etc).

Aus der Qualität pro Bereich sowie der Reputation ergibt sich der Wert «Page Quality». Er beschreibt die allgemeine Seitenqualität von «low» bis «high». Dieser menschlich eruierte Wert wird von Google mit dem Resultat der eigenen Algorithmen für dieselbe Seite abgeglichen.

Fazit: Im Umkehrschluss stellen die SQEG einen Bauplan zur Erfüllung der Erwartungen seitens Google dar.



Erfüllung der Suchintention

Die zweite Aufgabe eines Quality-Raters ist die Bewertung der Erfüllung der Suchintention. «Passt» das Suchresultat auf den Suchbegriff; wird die Absicht des Suchenden erfüllt? wie zufrieden ist der Besucher? stimmt die Qualität der Suchergebnisse?

Ist ein Besucher «voll zufrieden» findet er also sofort die Antwort auf seine Frage und muss nicht weitersuchen. Stellt das Ergebnis der Suchanfrage jedoch keine Hilfe dar, wollen die Nutzer noch weitere Ergebnisse abrufen («Intention nicht erfüllt»).