Ihre Pralinés «Open Source»

Von Grund auf selbstgemacht. Dieser Leitsatz gilt nicht nur für unsere Web-Projekte, sondern auch für Ihre süsse Überraschung zu Weihnachten.

Das Konzept «Open Source» ist unsere technische Grundlage für erfolgreiche Websites und web-basierte Apps. Und da Open Source Software mit offenen Quellen arbeitet, wollen wir Ihnen das Rezept für Ihre diesjährigen Praliné natürlich nicht vorenthalten:

  • 100g dunkle Schokolade
  • 50g Butter
  • 2 EL Cognac
  • 35g Puderzucker

Die Schokolade, Butter und den Cognac im Wasserbad schmelzen. Anschliessend den Puderzucker beigeben und gut verrühren. In eine Schale abfüllen und im Kühlschrank hart werden lassen. Einige Stunden später zu Kugeln formen und mit Puderzucker bestäuben.

E guete und weihnachtliche Grüsse

Ihr Team der arteria GmbH

Hintergründe zum Thema Open Source

Zur Realisierung von Projekten setzen wir auf Open Source Technologien. Oft fällt dieser Begriff auch im Austausch mit Kunden und Interessenten. Doch was ist eigentlich unter «Open Source» zu verstehen, und worin besteht der effektive Geschäftsnutzen?

Die Open Source Initiative wendet den Begriff Open Source auf all die Software an, deren Lizenzverträge den folgenden drei charakteristischen Merkmalen entsprechen:

  1. Die Software (d. h. der Quelltext) liegt in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form vor: In der Regel handelt es sich bei dieser Form um die Quelltexte in einer höheren Programmiersprache. Vor dem eigentlichen Programm(ab)lauf ist es normalerweise notwendig, diesen Text durch einen Compiler in eine binäre Form zu bringen, damit das Computerprogramm vom Rechner ausgeführt werden kann. Binärprogramme sind für den Menschen im semantischen Sinne praktisch nicht lesbar.
  2. Die Software darf beliebig kopiert, verbreitet und genutzt werden: Für Open-Source-Software gibt es keine Nutzungsbeschränkungen, weder bezüglich der Anzahl der Benutzer, noch bezüglich der Anzahl der Installationen. Mit der Vervielfältigung und der Verbreitung von Open-Source-Software sind auch keine Zahlungsverpflichtungen gegen einen Lizenzgeber verbunden. Es wird typischerweise nur die Weitergabe des Quelltextes gefordert.
  3. Die Software darf verändert und in der veränderten Form weitergegeben werden: Durch den offengelegten Quelltext ist Verändern ohne weiteren Aufwand für jeden möglich. Weitergabe der Software soll ohne Lizenzgebühren möglich sein. Open-Source-Software ist auf die aktive Beteiligung der Anwender an der Entwicklung geradezu angewiesen. So bietet sich Open-Source-Software zum Lernen, Mitmachen und Verbessern an.

Quelle: https://opensource.org/docs/osd

Ihre Vorteile dank Open Source

Der Einsatz von Open Source bewährt sich seit über 5 Jahren, und bringt sowohl Ihnen als auch dem Entwicklerteam der arteria GmbH eine ganze Menge Vorteile:

  • Die Open Source-Community hat eine immense Man-Power an Entwicklern, weit mehr als jeder proprietäre Software-Hersteller.
  • Die Qualität von Open Source-Software ist nachweisbar: Durch Offenlegung des Quellcodes entsteht ein sehr hoher Qualitätsdruck auf die Entwickler.
  • Nur hoch qualifizierte Entwickler engagieren sich in Open Source-Projekten.
  • Open Source-Software ist sehr gut dokumentiert.
  • Open Source schafft Innovation: Hoch motivierte und qualifizierte Entwickler können frei von Altlasten oder Firmenvorgaben eigene Vorstellungen realisieren. Ausgangspunkt ist meist ein Mangel an vorhandenen passenden Lösungen.
  • Open Source schafft Standards: Hohe Qualität und eine breite Wissensbasis ist die Voraussetzung dafür, Standards zu schaffen und Akzeptanz und Verbreitung zu erreichen.
  • Die Open Source-Initiative ist seit langem etabliert: Erste Projekte starteten Mitte der 80er Jahre im Rahmen der GNU-Initiative.

Open Source vs. Proprietäre Software

Werden die Quellen einer Technologie oder eines Frameworks nicht offen gelegt, so spricht man von «proprietärer Software». Sie bildet also eine Art Gegenstück zu Open Source und bringt leider auch diverse Nachteile mit sich:

  • Proprietäre Software ist meist kostenpflichtig und muss eingekauft werden. Darüber hinaus fallen häufig jährliche Wartungsgebühren an. Ein Update muss ebenfalls gekauft werden.
  • Bei proprietärer Software handelt es sich um «Closed Source», also nicht im Quellcode einsehbare, abgeschlossene Systeme. Sicherheitsspezifische Aspekte (Sicherheitslücken oder sicherheitsrelevante Fehlfunktionen) können daher nicht vorab im Quellcode ersehen und vielleicht sogar selber korrigiert werden.
  • Wird der Support für eine Software (im schlechtesten Falle das Betriebsystem selbst) nicht mehr weitergeführt, ist man gezwungen das ganze System auf ein neues Betriebsystem zu installieren, wodurch dann die gesamte Arbeitssoftware die nicht auf das neue Betriebsystem ausgelegt ist nutzlos wird.

Quelle: https://wiki.opensourceecology.de/Vorteile/Nachteile_von_Open_Source_Software